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Aktuelle Meldung des Stephansstift

Musical "Der verlorene Sohn"

Kinder und Jugendliche singen und tanzen nach Motiven der Geschichte im Neuen Testament

Unter der musikalischen Leitung von Kantor Michael Kuhlmann und der Regie von Diakonin Susanne Künne sowie Saskia Lerch und Johanna Hermann singen, spielen und tanzen Kinder und Jugendliche des Stephansstiftes das Musical „Der verlorene Sohn“ nach Motiven der Geschichte, wie sie in der Bibel im Neuen Testament bei Lukas 15 steht.

Und so geht die Geschichte: Ein Vater hat zwei Söhne, Simon und Ismael, die zusammen auf dem Hof des Vaters arbeiten. Der eine, Simon, geht eines Tages zum Vater und fordert sein Erbe, um damit in die Welt ziehen zu können. Ismael bleibt zu Hause und arbeitet. Simon lebt „in Saus und Braus“ und bringt alles Geld durch. Weil er auch noch Schulden hat, die er abtragen muss, verdingt er sich als Knecht und hütet Schweine. Eines Tages ist er am Ende seiner Kräfte und kommt, voller Scham und Schuldgefühle, zum Vater nach Hause zurück. Der Vater freut sich über alle Maßen, dass Simon, den er schon tot geglaubt hat, nach Hause kommt, empfängt ihn mit offenen Armen und lässt für ihn ein Freudenfest feiern. Ismael fühlt sich ungerecht behandelt. Soweit das Gleichnis.

Natürlich geht es um jeden einzelnen von uns. Abenteuer- und Lebenslust ziehen uns in die Welt, man gerät vielleicht an „falsche Freunde“ und in Not, andere wieder tun ihr Leben lang einfach nur ihre Pflicht und machen „ihren Job“ und machen ihn auch gut. Beide sind von Gott geliebt – gleichermaßen. Kategorien wie gut und schlecht, gerecht und ungerecht, mehr oder weniger Ehre und Verdienst kennt das Göttliche nicht. Gottlob.

 

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